Programm

Samstag, 18. Mai 2019: Point of Departure

Peter Weniger - Red Horn District - Horn - Bad Meinberg - Detmold

Mitreißende Improvisationen, einfühlsame Jazzballaden und groovender Funk im District:

Peter Weniger’s „Point Of Departure“ | Melodie & Groove

Point of Departure, die Band des Saxophonisten Peter Weniger, kombiniert zeitlose, mitreißende Improvisationen, einfühlsame Jazzballaden und groovende Funk-Stücke. Die Verbindung von Poesie, Melodie und Groove lässt rhythmisch filigrane Geflechte entstehen – und alle musikalischen Freiheiten zu.

Die Musiker, die Peter Weniger an diesem Abend bei uns zusammenbringt, sind Meister auf ihren Instrumenten: Florian Ross Pianist und Hammond-Organist entwickelte sein Spiel auf internationale Tourneen. Mit seinem ureigenen Sound ist Hanno Busch ein aufregender, inspirierender Gitarrist. Claus Fischer am Bass und Patrice Héral am Schlagzeug sorgen für den Groove.

Die Kompositionen erzählen in ihren Interpretationen eine eigene Geschichte und spannen in ihrer Gesamtheit einen großen Bogen, der ein Stimmungsbild des heutigen vielseitigen Lebensgefühls repräsentiert. Point of Departure bieten jede Menge Überraschungen – wir freuen uns auf Eure Neugier und einen weiteren inspirierenden Abend mit hochklassiger Musik im Red Horn District!


  • Wir öffnen nach dem Soundcheck (gegen 19:00 Uhr), los gehts wie immer kurz nach acht.

Das Konzert wird präsentiert vom Red Horn District e.V. – dem gemeinnützigen Verein für großartige Musik. Wir fördern Kultur in Ostwestfalen-Lippe und veranstalten Privatkonzerte für Freunde des Vereins in den gemütlichen Räumen des Red Horn District. Schirmherr und Ehrenmitglied ist „Mr. Red Horn“ Nils Landgren, im Programm findest du viele weitere internationale Größen der Musikszene.

RED HORN DISTRICT e.V.



Besetzung:

Ticket – Vorverkauf

Tickets gibt es hier im Vorverkauf oder am Veranstaltungstag ab 19:00 Uhr an der Abendkasse.

Musiker Biografie

Florian Ross

Florian Ross studierte in Köln, London und New York. Er wurde Mitglied im „BMI Jazz Composer’s Workshop“ und mit wachsendem Renommee bekam er vermehrt Aufträge, Arrangements und Kompositionen zu schreiben, u.a. für das „Brussels Jazz Orchestra“ und die NDR und WDR Bigband.

Zu seinen Auftraggebern als Komponist für Orchester und andere große Klangkörper gehören u.a. das Metropole Orkest, Vancouver Jazz Orchestra, „Oktoposse“, „BMI Jazz Orchestra“, „Joe Lovano and RTE Dublin“ und der Deutschlandfunk

Nebenbei bekam Florian Ross Lehraufträge an den Musikhochschulen von Hannover, Leipzig, Weimar, Dresden, Mainz und Köln. Mit Konzertreisen des Goethe-Instituts kam er als Kulturexport nach China, Indien, Sri Lanka, Südafrika, Bangladesch und Mexiko.

Florian Ross spielte bisher unter anderem mit Vince Mendoza, Bob Brookmeyer, der Big Band der Bamberger Symphoniker, Peter Bolte, Joachim Schönecker, Tommy Smith, dem Scottish National Jazz Orchestra, Jeff Cascaro, George Duke, John Scofield, Ron McLure, Eric Vloeimans, Nils Wogram, John Hollenbeck, Paul Heller, Michael Buckley und Ronan Guilfoyle.

Hanno Busch

Hanno Busch studierte Jazzgitarre in Hilversum und Amsterdam. Seit zwei Jahrzehnten ist der Gitarrist und Komponist in nahezu jeder Stilistik zwischen Jazz und Pop/Rockmusik zu Hause. Als Sideman bereicherte er eine Vielzahl von Alben und Tourneen durch sein unverkennbares Spiel.

In den Landes- und Bundesjugendjazzorchestern begann er seinen Weg in die deutsche und europäische Musikszene. Es folgten Tourneen und Studioproduktionen mit etablierten und jungen Künstlern, darunter Peter Weniger, die NDR Big Band feat. Bobby McFerrin, Niels KleinTubes & Wires, Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass, re:jazz, Peter Licht, Michael Wollny, Sasha und Cosmo Klein & The Phunkguerilla. Von 2007 bis 2016 war er Gitarrist der heavytones, der Hausband der von Stefan Raab moderierten PRO7 Show „TV Total“.

Als Bandleader des „Hanno Busch Trio“ produzierte er mehere CDs. Zusammen mit Tobias Philippen, Florian Bungardt und Claus Fischer bildete er sein Quartett Sommerplatte.

Im Wintersemester 2017/2018 betreute Hanno Busch im Rahmen einer Gastprofessur die Gitarristen am Jazzinstitut Berlin.

Claus Fischer

Claus Fischer brachte sich als Autididakt Gitarre, Bass und Schlagzeug bei. Seit 1988 legte er mit der „Franck Band“ sieben Alben vor. Anfang der 1990er Jahre bildete er mit Werner Neumann und Schlagzeuger Alex Vesper die Gruppe „Drei vom Rhein“, die mit deutschen Texten und einer Mischung aus Funk, Fusionjazz und Funkpunk sechs Alben einspielten und Tourneen durch Deutschland, Indonesien, die Türkei und Zentralasien absolvierten.

Als Livebassist wurde er vor allem durch seine Tätigkeit als MD, Bassist und Gitarrist der Band Heavytones von „TV Total“ bekannt, in der er von 2001 bis 2004 spielte. Im Mai 2004 wechselte er zur Show „Anke Late Night“. Als Studio- und Livemusiker arbeitete er u. a. mit Stefan Raab, Chaka Khan, Larry Carlton, Lee Ritenour, Lionel Richie, Guildo Horn, Don Grusin zusammen.

Als Dozent war er an der Bass-Schule München beschäftigt, deren Kölner Zweig er von 1995 bis 2000 leitete. Als Produzent betreute er u. a. Gregor Meyle und Angelo Kelly. Gemeinsam mit Helge Rosenbaum verfasste er das Lehrbuch Masters of Drum.

Patrice Héral

Patrice Héral wurde 1965 in Frankreich geboren. Er studierte „Perkussion/Schlagzeug“ bei Alain Joule und Barre Philipps und besuchte das Konservatorium in Marseille.

Er spielte u.a. mit dem Libanesen Rabih Abou Khalil, dem Tunesier Dhafer Youssef, der Italienerin Etta Scollo und dem sibirischen Sänger Sainkho Namtchylak. Er war lange Mitglied des „Vienna Art Orchestra“.

Mit vielen Künstlern unternahm er weltweite Konzertreisen.

Von 2005-2007 war er Mitglied des renommierten französischen „Orchesters National de Jazz“. Seit 2009 ist er Mitglied des Trios des Kontrabassisten Dieter Ilg. Héral’s Musik ist auf zahlreichen Aufnahmen und Konzerten zu hören, unter anderem mit Christof Lauer, Renaud Garcia-Fons, Rainer Böhm, Paolo Fresu, Steve Swallow, John Taylor, Markus Stockhausen Nguyên Lê, Arild Andersen, der NDR Big Band und Tomasz Stanko. Patrice Héral lehrte auch als Gastprofessor an der Universität der Künste Berlin (Jazz Institut).